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Foto oben: Stadt Düsseldorf Medienportal | Foto: Gehry-Bauten im Medienhage: Ingo Lammert


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FOTOGRAFIE

FOTOGRAFINNEN AN DER FRONT.­ VON LEE MILLER BIS­ ANJA NIEDRINGHAUS

Entgegen der weitläufigen Vorstellung, die Kriegsfotografie sei ein von Männern dominiertes Berufsfeld, gibt es eine lange Tradition von in Kriegsgebieten tätigen Fotografinnen.

Anja Niedringhaus | Amerikanische Marineinfanteristen führen eine Razzia im Haus eines irakischen Abgeordneten im Stadtteil Abu Ghraib durch; Bagdad, Irak, November 2004 Kunstpalast, Düsseldorf, © picture alliance/AP Images67

 

Ausstellung

08.03.2019 - 10.06.2019

 

Museum Kunstpalast

Museum Kunstpalast | Ehrenhof 4-5 | D 40479 Düsseldorf

info@smkp.de | T +49 211 566 42 100

Entgegen der weitläufigen Vorstellung, die Kriegsfotografie sei ein von Männern dominiertes Berufsfeld, gibt es eine lange Tradition von in Kriegsgebieten tätigen Fotografinnen. Sie haben mit derselben Selbstverständlichkeit wie ihre männlichen Kollegen weltweite Krisen dokumentiert und unser Bild vom Krieg maßgeblich mitgeprägt. Im Gegensatz zu diesen erhielten die Fotografinnen häufig uneingeschränkten Zugang zu Familien und Betroffenen, von denen sie besonders emotionale Porträts schufen. Sie waren aber ebenso an vorderster Front tätig und machten Aufnahmen von Kriegsopfern, die den Betrachter nicht schonen.

Die Ausstellung präsentiert rund 140 Arbeiten von acht Fotografinnen aus den letzten 80 Jahren; vertreten sind Carolyn Cole (*1961), Françoise Demulder (1947–2008), Catherine Leroy (1944–2006), Susan Meiselas (*1948),  Lee Miller (1907–1977), Anja Niedringhaus (1965–2014), Christine Spengler (*1945) und Gerda Taro (1910 –1937). Die Fotografinnen, deren Arbeiten von den europäischen Konflikten der 1930er- und 1940er-Jahre bis zu den jüngsten internationalen Kriegsgeschehen reichen, bedienen sich verschiedenster Bildstrategien und Erzählformen. Ihre Herangehensweisen changieren zwischen der Wahrung sachlicher Distanz, unmittelbarer Direktheit und persönlicher Anteilnahme. Unter den Aufnahmen finden sich intime Einblicke in den Kriegsalltag und Zeugnisse erschütternder Gräueltaten ebenso wie Hinweise auf die Absurdität des Krieges und seiner Konsequenzen. 

 

Kuratorinnen: Anne-Marie Beckmann, Felicity Korn

Die Ausstellung wird unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes und der Rudolf Augstein Stiftung.

 

Mehr Infos > Museum Kunstpalast

Art in Düsseldorf > : Düsseldorf

 

 



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